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medocu Demo öffnen

Rettungsdienst · Einsatzdokumentation

Das Einsatzprotokoll, das im Funkloch weiterschreibt.

medocu bringt die Einsatzdokumentation aufs Tablet: ein Bogen am Stück, vollständig ohne Netz bedienbar, verschlüsselt betrieben in unserem Rechenzentrum – und die Daten gehen dorthin, wo Sie sie brauchen.

  • Vollständig offline
  • Betrieb bei uns, auf Wunsch bei Ihnen
  • Verschlüsselt
  • Keine Fremdbibliotheken

Der Ausgangspunkt

Das Protokoll wird nicht nachgebaut, sondern erzeugt.

Der Bogen entsteht aus einem Datenmodell: Abschnitte, Felder, Auswahlmöglichkeiten und Codes werden daraus gelesen, nicht abgetippt.

Ein abgetipptes Formular weicht mit jeder Fassung weiter ab, ohne dass es jemandem auffällt. Ein erzeugtes kann das nicht.

Gespeichert werden Codes, nicht Beschriftungen. Was in der Datenbank steht, ist dasselbe, was später herausgeht – ohne Übersetzungsschritt, an dem etwas verloren gehen könnte.

Und die Besatzung erkennt ihren Bogen wieder: dieselbe Reihenfolge, dieselben Kästchen, derselbe Aufbau.

Funktionen

Gebaut für das Fahrzeug, nicht für den Schreibtisch.

Im Einsatz

Ohne Netz

Im Funkloch fällt nichts aus.

Der ganze Bogen liegt auf dem Gerät. Jede Eingabe ist nach einer halben Sekunde dort gespeichert und geht ans Netz, sobald wieder Verbindung besteht – Fotos einzeln, damit ein Abbruch nicht die ganze Sendung kostet.

Auch die Anmeldung klappt ohne Netz, wenn auf dem Gerät schon einmal jemand angemeldet war.

Mehrere Patienten

Wer der Schlimmste ist, sieht man im Vorbeigehen.

Jeder Patient hat einen Reiter, eingefärbt nach NACA-Stufe. Ein Kennzeichen wie „rotes T-Shirt“ unterscheidet sie, solange noch kein Name feststeht.

Medikation

Eine Zeile je Wirkstoff, jede Gabe dahinter.

„+ erneut“ legt die nächste Gabe mit derselben Dosis und der aktuellen Uhrzeit an. Einheiten wie µg/kg/min stehen als Knöpfe bereit, und ein Zeitstrahl unter der Kurve zeigt, wann was gegeben wurde.

Beatmung

Jede Anpassung mit Uhrzeit.

FiO₂, AF, AMV, PEEP und Pmax als Verlauf – auf derselben Zeitachse wie Vitalwerte und Medikamente. Was sich geändert hat, steht kräftig, das Unveränderte blass.

Eingabe

Mit Handschuhen, im fahrenden Fahrzeug.

Große Tippziele, das Datum über einen Ziffernblock, keine Autokorrektur, dafür eigene Vorschläge für Wirkstoffe und Abkürzungen. Anzeigegröße 90 bis 140 %, Nachtdarstellung.

Übersicht

Nichts verdeckt Patientendaten.

Keine Dialoge, keine Aufklappmenüs, keine Einblendungen. Ein Bogen am Stück, und die Scrollschiene trägt die Sprungmarken genau dort, wo ihr Abschnitt liegt.

Fotos

Da, wo sie hingehören.

Bei den Stammdaten, am Körperschema und in der Unfalldokumentation, je bis zu 20. Verkleinert wird sofort auf dem Gerät – übertragbar auch über Mobilfunk.

Übergabe und danach

Übergabe von Gerät zu Gerät

Der Patient wechselt, das Protokoll geht mit.

Das abgebende Gerät zeigt einen QR-Code, das übernehmende hält die Kamera darauf – fertig. Das läuft ohne Netz und ohne Server, mitten an der Einsatzstelle. In der iPadOS-App gehen auch die Fotos mit, direkt von iPad zu iPad über WLAN und Bluetooth.

Danach ist der Bogen auf dem abgebenden Gerät schreibgeschützt: Zwei Fassungen desselben Protokolls, die beide für richtig gehalten werden, sind der schlimmste Ausgang.

iPad-App in Vorbereitung

Die native App kommt in den App Store.

Dieselbe Anwendung, derselbe Bestand – dazu die Kamera: Die App liest den QR-Code selbst und gibt Protokolle samt Fotos unmittelbar von iPad zu iPad weiter, über WLAN und Bluetooth, ohne Zugangspunkt und ohne Server.

Bis dahin läuft medocu auf dem iPad im Browser, mit allem, was hier steht.

Verschlüsseltes PDF

Für die Akte und die Klinik.

Mit Kennwort verschlüsselt, Kurven, Zeitstrahl und Körperschema in voller Größe. An die Klinik per Link, der nach zwei Tagen abläuft – das Kennwort geht einen anderen Weg.

Schnittstellen

Die Daten gehen weiter, nicht in eine Sackgasse.

Ein Protokoll lässt sich als Datei herausgeben und an nachgelagerte Systeme übergeben. Was Ihr Empfänger erwartet, klären wir bei der Einrichtung – Schnittstellen passen wir nach Bedarf an.

Wer hat was erfasst

Jede Angabe hat einen Namen.

Felder, Kreuze, Messwertzeilen und Fotos tragen das Kürzel dessen, der sie eingetragen hat. Im PDF stehen sie am Rand, mit Zeichenerklärung am Ende.

Unterschriften

Sie wissen, was sie unterschreiben.

Mit Finger oder Stift, im Bogen selbst. Jede Unterschrift merkt sich den Stand, auf den sie sich bezieht – ändert sich danach etwas, sagt das Protokoll es dazu.

MANV-Modus

Wenn viele Verletzte auf einmal kommen.

Jeder Patient bleibt ein vollständiges Protokoll – angelegt aber in Sekunden, und alle Geräte der Lage sehen dieselbe Übersicht.

  • SK Iakute vitale Bedrohung
  • SK IIschwer verletzt / erkrankt
  • SK IIIleicht verletzt / erkrankt
  • SK IVohne Überlebenschance
  • totverstorben
  1. Lage starten Mit Einsatznummer oder Bezeichnung. Das Gerät bleibt im MANV-Modus, bis die Lage beendet wird – andere Geräte treten derselben Lage bei.
  2. Schnellanlage Anhängekarte und Sichtungskategorie genügen. Ein Name ist nicht nötig.
  3. Minimaldatensatz Der Bogen zeigt zuerst nur das Nötige. Ein Knopf öffnet das Vollprotokoll; Nachsichtungen werden mit Uhrzeit und Person festgehalten.
  4. Lageübersicht Alle Patienten der Lage von allen Geräten, gezählt je Sichtungskategorie, mit Transportstand und Fahrzeug.

Die Sichtungskategorie setzt die Besatzung. medocu ermittelt sie nicht und schlägt sie nicht vor.

Sicherheit und Datenschutz

Gesundheitsdaten gehören nicht in fremde Hände.

Auf dem Server

Verschlüsselt in der Datenbank.

Namen, Befunde, jede frühere Fassung und jedes Foto liegen verschlüsselt (XChaCha20-Poly1305). Eine kopierte Datenbank ist ohne den Schlüssel nicht lesbar.

Auf dem Gerät

Verschlüsselt auch im iPad.

Protokolle, Warteschlange und Fotos liegen auch auf dem Tablet verschlüsselt, mit einem Schlüssel je Gerät, der nie offen abgelegt wird. Erledigte Protokolle verlassen das Gerät nach einer einstellbaren Frist.

Weitergabe

Zwei Wege, nie einer.

Der Link zum PDF gilt 48 Stunden und zählt seine Abrufe. Das Kennwort geht getrennt davon – am Telefon vorgelesen, nicht in derselben Mail.

Keine Daten an Dritte. Patientendaten gehen ausschließlich an die Instanz Ihrer Wache – betrieben in unserem Rechenzentrum oder, auf Anfrage, bei Ihnen. Wir verarbeiten sie dabei allein in Ihrem Auftrag.

Kein fremder Code. QR-Code, PDF-Verschlüsselung und Mailversand sind Teil der Anwendung – keine Bibliothek, die sich von außen ändert.

Reine Dokumentation. medocu stellt keine Diagnose, empfiehlt keine Maßnahme und berechnet keine Dosis.

Bezug

medocu wird vermietet.

Sie mieten die Anwendung, statt sie zu kaufen. Die Preise stehen noch nicht fest; sie werden bekanntgegeben, sobald es so weit ist.

Bis dahin zeigt die Demo die Anwendung so, wie sie ist – und für alles Weitere genügt ein Anruf.

Grenzen

Was medocu nicht ist.

Ehrlicher als eine Merkmalsliste ist die Liste dessen, was noch aussteht. Eine Wache, die eine Patientendokumentation in Betrieb nimmt, muss es vorher wissen.

PunktStand
Zulassung als Medizinprodukt medocu ist kein zugelassenes Medizinprodukt. Die Zweckbestimmung beschränkt die Anwendung auf Dokumentation; die Einordnung prüft der Betreiber vor der Inbetriebnahme selbst.
Anbindung an eine Leitstelle In Arbeit. Die Felder für Einsatzdaten stehen bereit, der Austausch mit der Leitstelle folgt.
Messwerte aus Geräten In Arbeit. Monitor- und Beatmungswerte trägt bis dahin die Besatzung ein.
Löschfristen auf dem Server In Arbeit – die Vorgabe dazu macht ohnehin der Träger. Für die Kopien auf den Geräten lässt sich die Frist heute schon einstellen.
Offlinebetrieb in der App Die App ist auf die Adresse eingerichtet, unter der Ihre Wache medocu erreicht. Beim Betrieb in unserem Rechenzentrum ist das der Regelfall; für einen eigenen Server richten wir sie eigens ein.

Häufige Fragen

Was Wachen als Erstes wissen wollen.

Funktioniert medocu ohne Netz?

Ja, vollständig. Der ganze Bogen liegt auf dem Gerät, jede Eingabe ist nach einer halben Sekunde dort gespeichert und geht ans Netz, sobald wieder Verbindung besteht. Auch die Anmeldung klappt im Funkloch, wenn auf dem Gerät schon einmal jemand angemeldet war.

Wo liegen die Daten?

Im Regelfall in unserem Rechenzentrum, wo wir medocu für Sie betreiben – wir verarbeiten sie dabei ausschließlich in Ihrem Auftrag. Auf Anfrage läuft medocu auch auf einem Server Ihrer Wache. In beiden Fällen sind die Daten verschlüsselt, und die Anwendung gibt sie an keinen Dritten weiter.

Was kostet medocu?

medocu wird vermietet, nicht verkauft. Die Preise stehen noch nicht fest und werden bekanntgegeben, sobald es so weit ist.

Ist medocu ein Medizinprodukt?

Nein. medocu ist kein zugelassenes Medizinprodukt. Die Zweckbestimmung beschränkt die Anwendung auf Dokumentation: keine Diagnose, keine empfohlene Maßnahme, keine berechnete Dosis. Die Einordnung prüft der Betreiber vor der Inbetriebnahme selbst.

Gibt es eine App für das iPad?

Eine native App ist in Vorbereitung und kommt in den App Store. Bis dahin läuft medocu auf dem iPad im Browser, mit allen Funktionen.

Was passiert bei einem Massenanfall von Verletzten?

Der MANV-Modus legt Patienten mit Anhängekarte und Sichtungskategorie in Sekunden an, zeigt zunächst nur einen Minimaldatensatz und führt eine Lageübersicht über alle Geräte. Die Sichtungskategorie setzt die Besatzung; medocu ermittelt sie nicht.

Kontakt

Fragen? Reden wir darüber.

Ob medocu zu Ihrer Wache passt, lässt sich in zehn Minuten am Telefon klären – Vorführung, Einrichtung, Schnittstellen.

Telefon 07344 911 34-0 E-Mail info@applejuice.cc
Anbieter apple'juice IT GmbH
Römerstraße 5, 89601 Schelklingen

Selbst ausprobieren

Den Bogen in die Hand nehmen.

Die Demo läuft im Browser, am besten auf dem iPad. Sie ist nicht für echte Patientendaten gedacht – bitte nur ausgedachte Angaben eintragen.

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